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Brillantes Husum-Debüt


Raritäten der Klaviermusik Husum 2012

<...> Einige Husumer Raritäten-Debüts hat man noch nach Jahren in Erinnerung. Das Konzert von Sofja Gülbadamova <...> dürfte künftig dazugehören. Nicht so sehr, weil ihr mehr als dreistündiger Abend am Donnerstag wohl das bisher längste Husumer Raritäten-Recital überhaupt ist (da ihr und Festivalleiter Peter Froundjian beim Programmplanen einfach zu viele spielenswerte Werke einfielen). Sondern weil sie das überreiche Programm von der ersten bis zur letzten Note mit frappierender Musikalität, Klangfantasie, tiefenentspannter Pianistik und einer erstaunlich vielfältigen Gestaltungspalette erfüllt. In Gabriel Faurés Ballade schwimmen dialogisierende Melodielinien in kristallklarem Figurationswasser umeinander. Eine <...> Auswahl aus Reynaldo Hahns „Le Rossignol éperdu“ atmet impressionistische Poesie, Claude Delvincourts putzig-skurrile „Croquembuches“ zeigen trockenen Humor. Den Klavierstücken op. 2, in denen der junge Ernst von Dohnányi seine Vorbilder von Schubert über Wagner bis Brahms aufmarschieren lässt, verleiht Gülbadamova <...> jugendlichen Überschwang. Nach Debussys Ballade und drei hübschen Poulenc-Novelletten hat die Pianistin dann noch Tschaikowskys „Grande Sonate“ op. 37 vor sich. Wie sie deren große rhetorische Gesten anpackt, sie bruchlos mit Lyrischem vermittelt und die vehementen Steigerungsphasen ebenso kraftvoll wie formbewusst gestaltet, lässt alle Skepsis gegenüber dem selten gespielten, aber oft beargwöhnten Werk gegenstandslos werden. <...> Der überwältigende Abend endet mit Bravos, Standing Ovations und zwei lyrisch-erfüllten Zugaben (Tschaikowsky, Schubert). Sofja Gülbadamova, die internationale Beachtung verdient, dürfte in Husum nicht zum letzten Mal aufgetreten sein.

Dr. Michael Struck, Kieler Nachrichten, 27. August 2012


Diametrale Begegnung


Pianistenfestival Tübingen 2013

<...> Die russische Pianistin Sofja Gülbadamova <...> – Eine vollendete Perfektion des Anschlags und absolute Tonkontrolle. Nach ihren Beethoven-Bagatellen wagten die 500 Zuhörer im Uni-Festsaal nicht zu klatschen. Musik als hohe, ernste Kunst. In ihrem schwarzen Kleid, die offenen Haare hüftlang, wirkte Gülbadamova fast wie eine Allegorie der Musica selbst. <...> Sofja Gülbadamova verzichtete auf Bravouröses und spielte ein geradezu streng durchkomponiertes Wiener Programm. Beethovens Bagatellen op.126 hatten eine weise, heilignüchterne Reife des Tons. <...> Die simpelsten Akkordbrechungen bekamen einen überirdischen Zauber. Jeder Bogen, jede Entwicklung war ideal geführt, alles aufeinander bezogen.
Bei drei Schubert-Liedern in Liszt-Bearbeitungen verwandelte sich der Klavierklang in singenden Belcanto, am ergreifendsten das tragisch raunende “Gretchen am Spinnrade”. “Du bist die Ruh” war auf einer einzigen Linie durchgetragen. Beethovens Eroica-Variationen op.35 zuletzt ein entrücktes Philosophieren über den Klavierklang. Die Musik schien durch Gülbadamova wie durch ein Medium hindurchzugehen, so leichthändig streute sie die technisch schweren Passagen in die Luft.

Achim Stricker, Schwäbisches Tagblatt, 8. Mai 2013


Husum spielt jetzt unter den Top-Ten der Klavierfestivals


Raritäten der Klaviermusik Husum 2013

Da kann man nur gratulieren: Die englische Zeitschrift Piano International zählt die Raritäten der Klaviermusik inzwischen unter die “Top Ten” internationaler Klavierfestivals. <...>
Wie schon bei ihrem Debüt im Vorjahr wurde <...> Sofja Gülbadamova am Dienstag bejubelt. Ihr sensibles, scheinbar ganz intuitives Spiel ist aber auch enorm wandlungsfähig. Fauré (Nocturnes op.33 Nr.3 und 1, Barcarolle op.42, Impromptu op.34) leutchtet sie feinfühlig-edel aus, rehabilitiert den Klavierkomponisten Glasunow und erreicht in Ignaz Friedmans Passacaglia op.44 die Quadratur des Kreises: Mutet das Stück zunächst ziemlich konstruiert, ja abstrakt an, mutiert es unter ihren Händen zur packenden Tondichtung. In
Gülbadamovas Interpretation von Prokofjews 5. Sonate lugt aus den Knopflöchern des Neoklassizismus eine Menge Zartheit hervor: idealer Abschluss des heftig gefeierten Abends!

Dr. Michael Struck, Kieler Nachrichten, 23.August 2013


Dohnányi ist ihr eine Herzensangelegenheit


Als nach dem Verklingen des letzten Tons von Franz Schuberts 3. Impromptu op.90 als erste von drei Zugaben jeder lange ergriffen schweigsam dasaß – bevor frenetischer Applaus losbrach – neigte sich ein außergewöhnlicher Klavierabend dem Ende entgegen.
Er wird wohl vielen Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben. Denn es war eine Pianistin zu erleben, die weit jenseits des großen Hypes um Klassikvirtuosen schlicht und dennoch selbstbewußt ihr Anliegen vermittelte.
<...> Ihre außergewöhnliche Musikalität und außerordentliche Anschlagskultur stellte Gülbadamova ganz in die unter anderem auf Johannes Brahms fußende Tonsprache, die sie ungemein lebendig zu Gehör brachte.
Selbst die brilliant und sehr differenziert vorgetragenenen virtuosesten Passagen wirkten nicht wie nach Tastenlöwen-Manier aufgesetzt. Vielmehr schuf sie mit großem Ernst eine große Vielfalt an emotionalen Klangfarben, zeichnete die feinen kompositorischen Strukturen intensiv und verständlich nach.

Man hätte zwischenzeitlich eine Stecknadel fallen hören können. Denn sie spannte derart elektrisierende große musikalische Bögen, daß sich die Spannung vollständig aufs Publikum übertrug. <...>

Hartmut Sassenhausen, Westdeutsche Zeitung Wuppertal, 11. Februar 2015


Als würden zarte Finger Perlen sticken


<...> Auf ganz und gar böhmische Weise muss natürlich etwas rein in dieses Programm. Wenn schon, dann Antonin Dvorák, und dessen Klavierkonzert g-Moll op. 33 ist bestens geeignet. Auch deshalb, weil es viel vom dem musikalischen Wesen und Gedankengut des tschechischen Volkes, das Mozart sehr schätzte, weiterträgt und in sinfonische Bereiche hebt. Und das hatte in der Freiberger Nikolaikirche am Donnerstagabend eine Begegnung zur Folge, die dem Konzertpublikum der Bergstadt wohl nicht so schnell aus Kopf und Gemüt schwinden dürfte. Eine Pianistin, wie man sie selten hören und erleben kann, die junge Russin Sofja Gülbadamowa eroberte die Herzen wie weiland Mozart in Prag. Sie spielt Klavier, als würde sie mit zarten Fingern Perlen sticken, so leicht im Anschlag, dass es wie ein Wunder wirkte. Eine nahezu klassische Auffassung des Werkes in klarer und geradlinig genauer Spielweise war die Folge ihres unbeschwerten Klavierspiels.

Das Klavierkonzert stand am Anfang des Programms, sonst nicht üblich in der Konzertdramaturgie, und bei aller Prächtigkeit der Prager Sinfonie Mozarts dann am Schluss – der Höhepunkt war diese Pianistin. <...> Horstmann <...> holte den Orchesterpart in romantischer Fülle hervor <...> Vom feinsinnigen Andante sostenuto des zweiten Satzes an war das beiderseitige Verständnis dann auf gleicher Ebene, und das Ganze endete in tänzerischer Verspieltheit, heiter und froh. Die Zugabe war allein diesem außergewöhnlichen Klavierspiel gewidmet, Franz Schuberts Impromptu Ges-Dur – ich habe es in solch poetischer Schönheit noch nicht gehört.

/Freiberg, Mittelsächsische Philharmonie, Leitung – Jan Michael Horstmann/ Reinhold Lindner, Freie Presse Chemnitz, 3. Dezember 2011


Twenty-fourth disc of piano byways from the German town


<...> There is Fauré’s Ballade in its early solo version, its profusion of notes creating a magical trellis that even Liszt found daunting. Not so Sofja Gülbadamova, who weaves her way through Fauré’s inctricacy with a warmth and affection the reverse of a rigidity often seen as an authentic French style.

“Rarities of piano music 2012”, Danacord DACOCD729
Bryce Morrison, GRAMOPHONE, November 2013, Editor’s Choice CD reviews


Balladen und Fantasien


Die Ausnahme-Pianistin begeistert in Darmstadt

Wow – das war ein Anfang. Die Ballade Nr.1 g-moll von Chopin spielte die russische Pianistin Sofja Gülbadamova bei ihrem Klavierabend im Kennedy-Haus mit feinst dosiertem Pedal und füllte jeden Atemzug mit Wärme. Ihre Oktaven maß sie perfekt. Dazu schüttelte sie furiose Läufe mühelos aus dem Ärmel. Ein herber Bass und sonore Mittelstimmen vervollkommneten das Klangbild. <...>
Großes Klavierspiel demonstrierte die Künstlerin in den Brahms-Fantasien op.116 mit Farbenreichtum, tiefer Seele und enormer technischer Leistungsfähigkeit. <...> Jede Note ist bei ihr geschliffen, dazu bedient sie das Pedal, dass man ins Schwärmen gerät. Voll Präzision trennt sie die Klänge oder lässt sie blumig verschmelzen. <...> Hier trug sie förmlich die Bürde des alten Meisters Brahms, so wie sie es im ersten Teil des Abends in dessen vier Balladen op.10 getan hatte: klanglich überzeugend (Andante op.10 Nr.1), mit pochenden Schicksalsschlägen <...> und zwingender Poesie (op.10 Nr.2) sowie ausdauernder dynamischer Gestaltung (op.10 Nr.4) <...> Hier war eine Ausnahmekünstlerin zu hören.
MRA

Darmstädter Echo, 16. November 2009


Quelques touches de charme


… Que peut bien ressentir un piano sous les mains d’une déesse ? La question, la centaine de personnes qui a assisté au récital de Sofja Gülbadamova <...> se l’est posée tout au long du concert. Une heure et demi de charme et de grâce, que la lauréate du sixième concours international Francis Poulenc a offerte à une assistance sidérée par tant de légèreté et de précision.
<...> Il faut entendre Sofja Gülbadamova jouer Chopin. <...> si vous voulez redécouvrir le sens des mots “maitrise” et “talent”, c’est un exercice hautement conseillé.
<...> Le talent, d’ailleurs, parlons-en. Si en musique classique, il en existe un signe tangible, c’est assurément dans le silence qui suit l’exécution d’une oeuvre. Ces instants-là sont chez Sofja Gülbadamova des morceux d’éternité suspendus entre deux thèmes. Des instants sublimes que l’on aimerait revivre <...>
Avec elle, la musique est assurément une histoire qu’on écoute les yeux fermés pour mieux s’imprégner d’un rêve.

Sébastien Dubois, Brive-la-Gaillarde, 11.02.2009


Elle joue comme elle respire


Festival de la Vézère 2009

… Ce concert de haut vol a enchanté les spectateurs. Le festival de la Vézère a accueilli <...> une jeune prodige russe du piano, Sofja Gülbadamova. Cette lauréate de la sixième édition du concours Francis Poulenc à Tulle, aux allures d’une déesse grecque, a proposé à Saint-Ybard un programme qui naviguait entre une partie romantiqie (Brahms, Liszt) et une autre contemporaine (Dohnányi), en passant bien sûr par Poulenc. Sofja Gülbadamova s’est montré à l’aise partout et aussi à la recherche constante de la lumière.
Elle a charmé le public autant par sa virtuosité que par son jeu naturel. À souligner: il s’agit d’une digne représentante de l’école russe du piano avec sa fidélité sans faille au texte et son polissage de son, mais aussi sa position naturelle des doights et son abord physiologique du clavier. <...>

Dragan Pérovic, Saint-Ybard/Corrèze, 30.07.2009


Ces prodiges venus du froid


Metz – Arsenal

<...> On sent d’emblée que Denis Goldfeld et Sofja Gülbadamova sont de connivence et qu’ils ont longuement peaufiné leur affaire. Or, c’est la pianiste qui impulse le violoniste. Ce dernier cherchait d’abord à équilibrer sa sonorité <...> par rapport au volume acoustique de la grande salle que, déjà, la pianiste l’avait trouvée. Elle tenait, on s’en souvient, le piano du Trio Désiré l’an dernier. Elle sera, tout au long du récital, d’une aisance et d’une musicalité stupéfiantes, imposant sa partie tout en l’équilibrant au centième de seconde près avec celle du violoniste racé et d’une finesse angélique. <...>
On notera à nouveau la cohésion parfaite des deux partenaires dans l’unique sonate de Franck, ce qui leur permit d’en traduire la perpétuelle invention. Dans cette interpretation d’une fluidité remarquable, (superbe 4e corde) les duettistes ne versent pas dans un lyrisme haletant ni dans le dramatisme ouvert au rebours d’autres grands Russes (on pense à Gidon Kremer), le violoniste donnant plus dans la patte de velours que dans le sauvage coup de griffe. <...>
Des artistes de cette trempe, on en redemande, assurément. A quand Gülbadamova seule en récital?

Georges Masson, Metz / ARSENAL, 2004


Nicht die Krönung, aber königlich


<...> Wahrlich kein klassisches Meisterstück: ein hochtrabender, allerdings einzigartiger Zwitter aus Kantate und kurzem Klavierkonzert. Denn die Hauptrolle spielt nicht der erst kurz vor dem Ende, in Bayreuth emphatisch einsetzende Chor nebst Solistensextett – sondern der Flügel. An ihm demonstirert Sofja Gülbadamova die Vereinigung von Hochkonzentration und Herzensweite, von solistischer Technik und Teamgeist im Ensemblespiel. Ebenso eindrucksvoll wie die Läufe und Sprünge, die rasenden Akkorde und Oktavpassagen in der frei assoziierenden Einleitungskadenz gelingen ihr auch die kammermusikalischen Wechselreden mit Hörnern, einzelnen Holzbläsergruppen, dem Streichquartett. <...>

Michael Thumser, Frankenpost, 11. 3. 2014


Trois concertos par Sofja Gülbadamova


Impressionnant. Alors que la plupart des concerts nous offrent un programme traditionnel composé d’une ouverture, d’un concerto et d’une symphonie en deuxième partie, Sofja Gülbadamova s’impose comme soliste de trois concertos dans la même soirée. Et quelle soliste !
Lauréate de nombreux concours en Europe et aux États-Unis, la jeune pianiste – que nous avions déjà remarquée lors d’un concert au Festival des Nuits du Suquet à Cannes il y a quelques années – met son immense talent au service de trois des plus merveilleuses partitions pour piano et orchestre du répertoire. Pétillante et capricieuse à souhaits dans le dernier mouvement du Concerto en ré majeur de Haydn, Sofja Gülbadamova se fait très expressive dans l’Andante et traduit parfaitement l’équilibre classique de tous les éléments contrastés du Vivace initial. La simplicité domine, sans arrière pensée stylistique, la musique se déploie dans toute son intelligence et toute son expression.
Entraînant mais jamais hystérique, expressif mais jamais larmoyant, le jeu de Sofja Gülbadamova se fait littéralement bouleversant dans l’Andante du concerto de Mozart. La pianiste comprend à merveille son rôle de narrateur dans ce poignant mouvement et nous confie sa belle âme d’artiste. Elle conclut cette page avec une verve incomparable et bondissante.
Le Concerto n°1 de Chopin est l’occasion pour Sofja Gülbadamova de déployer son admirable jeu narratif ; elle détaille les phrases avec le plus grand naturel, joue le jeu des passions, s’épanouit dans le grand legato du bel canto chopinien, et insuffle au dernier mouvement une espièglerie contrôlée qui ravit.

Artiste touchante, sincère et inspirée, au jeu sans ambages et engagé, au beau son de piano plein et rond, Sofja Gülbadamova nous inspire cette réflexion du grand violoniste Ivry Gitlis : « La musique sans noblesse d’âme est parole creuse. » Les musiciens de l’Orchestre de Chambre de la Nouvelle Europe et Nicolas Krauze, chef très attentif et précis, suspendus au discours de la pianiste, prêts au dialogue, collaborent avec talent au succès de ce concert.

www.classiqueinfo.com
Christian Lorandin, 25.04.2012


Les mélomanes à la fête


Le 13e Festival Romantique, Liszt en Provence, s’est achevé en beauté vendredi par une soirée “Grands mélomanes”. <...> Sofja Gülbadamova impressionne. Ses Mephisto valse et Mephisto Polka de Liszt, diableries Lisztiennes aussi méphistophéliques que leur thème, suivies de “Après une lecture de Dante”, témoignent d’une technique, d’une virtuosité époustouflantes et surtout, savoir suprême dans Liszt, donnent à l’ensemble une clarté et une expression toujours dominée, jusque dans les forte les plus ébouriffés.
Enfin, dans la 19e Sonate de Schubert, Gülbadamova rapproche des étoiles les mélomanes tapis dans la pénombre, s’envolant avec sensibilité sur les thèmes inimitables du jeune Viennois, vers des horzions lointains. Un rêve éveillé.

La Provence, France, August 2010


Liszt en Provence : Sofja Gülbadamova bouleversante pour le lancement


Dehors la pluie et le vent font rage ! Dans le cadre chaleureux de l’orangerie de château Saint Estève, le public oublie ce 1er juillet qui ressemble à un 1er novembre. Le 15e festival romantique est lancé. Et de quelle manière ! La jeune et belle Sofja Gülbadamova offre en deux concerts près de trois heures de musique avec un programme exigeant, un véritable exploit artistique qui va permettre aux amateurs d’entendre la quasi-totalité des ballades romantiques de Chopin, Liszt, Brahms, avec une échappée vers Debussy et Fauré. Elle jouera même sur deux pianos, le Fazioli si cher à Thérèse Français, la maitresse des lieux mais aussi sur un Erard de 1885 devant lequel elle s’installera pour interpréter les compositeurs français. Quel autre lieu que “Liszt en Provence” pourrait offrir ce luxe ? Sofja Gülbadamova, opulente chevelure brune, profil juvénile, qui, nonobstant ses racines slaves, lui donnent des ats de madone échappée d’un tableau de Botticelli, les yeux Ie plus souvent mi clos, est totalement pénétré par sa musique.
Elle met son époustouflante virtuosité au profit d’une expressivité à couper le souffle. Son talent lui permet de passer en de somptueuses fulgurandes du plaisir à ia douleur, de la rêverie au délire, de la douce nostalgie au déferlement que lui imposent les compositeurs romantiques. Sous ses doigts, on entend rugir les vagues et la tempête de la deuxième ballade de Liszt, on
souffre et on vibre à l’alternance des passages torturés puis enjoués de la première ballade de Chopin, on palpite avec l’artiste dans les variations poignantes de la 4e ballade du même Chopin. Sofja Gülbadamova fait découvrir à plus d’une rare ballade de Debussy, une oeuvre qu’elle dit adorer et qu’elle transcende par son jeu aérien. La manière dont elle se joue des difficultés de la ballade op. 19 de Fauré laisse sans voix. La jeune femme n’est pas seulement une pianiste bouleversante, elle est aussi une artiste simple, spontanée, qui présente les oeuvres qu’elle joue parfois avec humour. Généreuse aussi… Le public en redemande. Elle lui offre trois bis avec un rafraichissant “Moment musical” de Schubert et un “Impromptu” du même auteur qui lui vaut une ovation debout!

La Provence, France, 06. 07. 2012


“Les Nuits du Suquet”, Cannes


<...> Dans la cour du Musée de la Castre, la pianiste Sofja Gülbadamova, 1er Prix du Concours International Françis Poulenc en 2008, fait grande impression. La manière de lever le bras et de poser la première note avec un son magnifique et naturel nous annonce une pianiste musicienne. Programme intelligent, avec comme fil conducteur le thème de la Folia dans les Variations Corelli de Rachmaninov et la Rhapsodie espagnole de Liszt en regard avec l’idée de la rhapsodie dans les opus 79 de Brahms, la jeune pianiste russe creuse le sillon musical avec profondeur et intensité et nous émeut souvent avec son authenticité et son phrasé si narratif. <...>

Cannes, France, Christian Lorandin, Juli 2009


Saftige Kontrastwirkung


„So viel Beifall ist selten in Philharmonischen Konzerten. Diesmal galt er vor allem der Pianistin Sofja Gülbadamova. Neue Generation – neue Zugaben. <...> Beim 6. Philharmonischen Konzert im Remscheider Stadttheater führte die Pianistin Sofja Gülbadamova „einfache“ Tänze (Albéniz, Granados) ein, hinreißende Kleinodien in Perfektion. Zwei Zugaben also. Die Moskowiterin hat sich auch damit im Bergischen als Ausnahme-Solistin einen Namen gemacht. Wie mit dem Solo-Part der Rhapsodie op.43 von Sergei Rachmaninov über die a-moll-Caprice Niccolo Paganinis. Das heißt mit ihrem in donnernden Oktav-Passagen wie introvertierten Dies-irae-Schritten gleich bleibend ausgeglichenem, konditionsstarkem Anschlag. Und insbesondere mit der musikalischen Ausgestaltung sowie der klugen Phrasierung bis ins Detail, die beispielsweise versteckte Arpeggien hörbar macht. Der ebenso konzentrierten wie unverkrampft wirkenden Sofja Gülbadamova kommt das Verdienst zu, offenzulegen, wie viel Filigranes in diesem oft als Reißer abgespulten Stück steckt.“

/Remscheid, Bergische Symphoniker, Leitung – Frank Cramer/ Thomas Wintgen, Remscheider Generalanzeiger, 9.März 2001


Impressionistische Glanzlichter


„… In Sergei Rachmaninovs „Rhapsodie über ein Thema von Niccolò Paganini“ fand die zugrunde gelegte Caprice a-moll des virtuosen Teufelsgeigers ein kongeniales Pendant an den Tasten: Die russische Pianistin Sofja Gülbadamova verband Spielfreude und Technik in vollendeter Weise. Die an Ravels Bolero erinnernde Streicher-Introduktion wurde von der Solistin im Stil einer Passacaglia federnd variiert, um alsbald im zweiten Thema mit sakralem Ernst das „Dies Irae“ anzustimmen. Kontrast- und ideenreich interpretierte Sofja Gülbadamova die 24 Variationen – mit brachialem Anschlag, glissandierendem Witz, dynamischem Spannungsreichtum oder zärtlichen Cantilenen bis hin zum letzten Anschlag. Für die spontanen Bravorufe und den lang anhaltenden Beifall bedankte sich die sympathische Interpretin mit einer Zugabe.“

/Solingen, Bergische Symphoniker, Leitung – Frank Cramer/ Stefanie Mergehenn, Solinger Morgenpost, 8.März 2001


Suggestive Bilder und russische Seele


„… Und wer hätte gedacht, dass Sofja Gülbadamova <...> über so viel Edelstahl in ihren Fingern gebietet. Ihre Kraft aber auch zu zügeln weiß und, sich anmutig im Takte wiegend, traumverlorene Gedanken ausspinnt. Mit solcher Sorgfalt des Anschlags, dass der Flügel kein Tönchen verschluckt.“

/Remscheid, Bergische Symphoniker, Leitung – Frank Cramer/ Ulrich Mutz, Bergische Morgenpost, 9.März 2001


Irrfahrt zum Konzerterlebnis


„…Aber allein die Wiedergabe von Chopins 2. Klavierkonzert durch die Nachwuchspianistin Sofja Gülbadamova entschädigt für die Irrfahrt. Die schwärmerisch-verliebte, polnisch-kühne Interpretation ist bestrickend. Die Solistin besitzt den singenden Ton, die Spontaneität und den stolzen Schwung für Chopin. Sie bietet ein fast „männliches“ Spiel, kein kränkliches Salongesäusel. Stehende Ovationen im ausverkauften Saalrund, auch für den strahlenden und mitreißenden Orchesterklang.“

/Zopott (Polen), Polnische Kammerphilharmonie, Leitung – Wojciech Rajski/ Bea Bernstein, Uckermark Kurier/Prenzlauer Zeitung, 31.Juli 2003


Spannendes Spiel


„…Mit einem Anschlag voller perlender Poesie und von Fesseln befreitem Metrum ließ sie die virtuosen Klavierkoloraturen dahinrauschen. Ihr Griff in die Tasten war von gelöster Eleganz, die unmittelbar wechseln konnte von elegisch singender Melodik in die Präzision tänzerischer Rhythmik. Es war nicht der Flügel, <...> vielmehr floss der Klang aus ihren Händen in das
Instrument und entstieg ihm dann wie eine Wolke voll schwebender Leichtigkeit.“

Rostock, „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“, Polnische Kammerphilharmonie, Leitung – Wojciech Rajski/ Michael Baumgartl, Ostsee-Zeitung Rostock, 2.August 2003


Im Zauber der Schönheit


„…Die Pianistin Sofja Gülbadamova <...> spielte das Chopin – Konzert [Nr.2 f-moll op.21] empfindungsvoll, aber ohne schwüle Jungmädchen-Poesie, mit weher Zartheit und dennoch plastischer Klarheit, die virtuosen Fiorituren nicht bloß zum effektvollen Feuerwerk nutzend.“

/Rostock, „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“, Polnische Kammerphilharmonie, Leitung – Wojciech Rajski/ Heinz-Jürgen Staszak, Norddeutsche Neueste Nachrichten, 2. August 2003


Klassik-Marathon


… mit Nachwuchsmusikern im Rheingau „…Zur Akkuratesse der kleinen Streicherbesetzung gestaltete Sofja Gülbadamova den dominierenden Solopart in Chopins Klavierkonzert f-moll op.21 technisch perfekt, traumwandlerisch sicher und sehr differenziert ohne allzu starkes Rubato.“

/Schloß Johannisberg/Rheingau Musikfestival, Polnische Kammerphilharmonie, Leitung – Wojciech Rajski/ Guido Holze, Frankfurter Allgemeine Rhein-Main-Zeitung, 8.August 2003


Publikum feierte junge Pianistin


„…Mit Liebe und nahezu perfektionistischer Hingabe gestaltete die Solistin das nachdenklich und zugleich heroisch wirkende Thema des ersten Satzes. <...> Ausdrucksstart und sehr virtuos entwickelte Sofja Gülbadamova die großartige dramatische Spannung des Satzes und löste sie wieder.<...> Der Finalsatz ist rondoartig und sonatenförmig zugleich angelegt. Hier entwickelte Sofja Gülbadamova nochmals all ihre musikalische Ausdruckskraft. Zu Beginn kapriziös und eher launisch, bald darauf humorvoll bis hin zum starken lyrischen Kontrast. <...> Von „zart“ bis „gewaltig volkstümlich“ beherrschte sie den gesamten emotionalen Gehalt dieses großartigen Klavierkonzertes. Unter der feinfühligen Stabführung des Gastdirigenten Jan Michael Horstmann <...> zeigte sich das Schönebecker Orchester ebenso wandelbar und der Solistin ein ebenbürtiger Begleiter. Das Publikum feierte die junge Musikerin so lange, bis sie sich zu einer Zugabe hinreißen ließ.“

/Schönebeck, Mitteldeutsche Philharmonie Schönebeck, Leitung – Jan Michael Horstmann/ Renate Bojanowski, Volksstimme Magdeburg, 5.Mai 2003


Beifallsstürme für 17jährige Pianistin


„Einen solchen Beifall im Magdeburger Theater konnte in dieser Saison noch keiner der Solisten im Sinfoniekonzert entgegennehmen. Die erst 17jährige Pianistin Sofja Gülbadamova wurde mit großem Applaus, Bravos und Trampeln für ihre Interpretation des 1.Klavierkonzertes e-moll op.11 von Frédéric Chopin gefeiert. Sie hatte das Werk mit so wunderbarer Einfühlung gespielt, daß mit jedem Ton, mit jedem virtuosen Lauf, im brillanten Feuerwerk des ersten Satzes wie in den poetisch-innigen Figuren des zweiten und den spritzigen Tänzen des dritten Satzes die Herzen der Zuschauer bewegt wurden. Die Pianistin versteht es in unvergleichlicher Weise, klangliche Brillanz mit sehr kluger, sehr musikantischer Phrasierung zu verbinden, so daß auch noch das kleinste musikalische Detail, ein eingestreutes aufschreckendes Motiv etwa im lyrischen Schweigen des Larghetto oder die rhytmischen Wechsel im Krakowiak des Schlußsatzes wunderbat plastisch zutage treten.“

/Magdeburg, Magdeburgische Philharmonie, Leitung – Christian Ehwald/ Liane Bornholdt, Volksstimme Magdeburg, 12. März 1999


Bezaubernde Klangpoesie


… im Solospiel der Pianistin Sofja Gülbadamova „… unbestreitbar der Höhepunkt des Konzerts: Frédéric Chopins Klavierkonzert e-moll in der Interpretation der <...> 18-jährigen russischen Pianistin Sofja Gülbadamova. <...> Ihr Wernigerode – Debüt wurde zu einem beglückenden Erlebnis für die Konzertbesucher. Das besonders Beeindruckende ihres Spiels war die ideale Entsprechung von technischer Vollkommenheit, hinreißender Virtuosität und dem im höchsten Grade reifen musikalischen Ausdruck. Die Intensität ihrer Interpretation, ihr hoch entwickelter Sinn für klangliche und dynamische Nuancierung, ihr meisterhafter Umgang mit freier Tempogestaltung, ihre Energie und ihr Temperament im Vortrag waren bewundernswürdig.“

/Wernigerode, Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode, Leitung – Christian Fitzner/ Wernigerode, 20. März 1999


Nordische Kontraste


„… Griegs Klavierkonzert – alle Beteiligten ritten dieses Schlachtroß der Pianoliteratur souverän über jedes Hindernis. Das ist Brogli-Sachers ungekünsteltem Dirigat zu danken und der jungen Moskauerin Sofja Gülbadamova: Der Sturm und Drang der bereits international erfahrenen Tocco-Schülerin <...> übertrug sich auf die [Lübecker] Philharmoniker. Ihre erfrischende Natürlichkeit gab den Ecksätzen klare Konturen, um im Adagio leuchtend über dem Tutti zu schweben.“

/Lübeck, Lübecker Philharmoniker, Leitung – Roman Brogli-Sacher/ Günter Zschacke, Kieler Nachrichten, 25.Juni 2002


Genaues Maß an Leichtigkeit und Härte


„Schöner kann man sich dieses C-Dur-Klavierkonzert von Mozart, KV 415 kaum vorstellen. Nach den spritzigen und schön leichten Einleitungstakten des Allergro beginnt die 17jährige Pianistin Sofja Gülbadamova mit lieblichem weichem Ton und spielt mit brillianter Technik jede Phrase wie von einem jeweils ganz besonderem Licht beleuchtet. Vom zarten und verspielten Ton reicht die Ausdrucksskala über temperamentvolle Passagen bis hin zu der Härte, die das Mozartsche Werk auch benötigt.“

/Magdeburg, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck, Leitung – Stefanos Tsialis/ Liane Bornholdt, Volksstimme Magdeburg, 19.Oktober 1998


Beängstigend perfekt


„Alle Wetter, kann das Mädel Klavier spielen, das <...> im Teo Otto Theater in die Tasten griff. Eine so große Zahl von Besuchern wie lange nicht war ins Meisterkonzert gekommen, um Sofja Gülbadamova wiederzuhören <...>. <...> Die erste [Sonate] von Brahms machte den Anfang <...>. Unerhört, mit welcher Kraft, welchem Selbstbewußtsein die Pianistin da die Akkorde des ersten Themas donnern ließ, ohne den Flügel zum Schlaginstrument herabzustufen. Und ohne sich nur aufs Vollgriffige zu versteifen, wie das sich anschließende Filigran zeigte und wie schwärmerische und träumerische Episoden beglaubigten. Der Ersnt des Andante über das Volkslied „Verstohlen geht der Mond auf“, die burschikose Eleganz des Scherzos und das aus dem Kopfthema entwickelte Finale waren da mit beinahe beängstigender technischer Sicherheit und ebenso bemerkenswerter musikalischer Einfühlung verbunden.“

Ulrich Mutz, Bergische Morgenpost, 18.Januar 2003


Die ganze Wahrheit über den norwegischen …


… norwegischen Musik-Messias „…Den Klavierstücken op.1 hört man erstens an, was der junge Grieg von Schumann und Chopin lernte, und zweitens, wie gehaltvoll dieser „Grieg ohne Norwegen“ ist. Pianistin Sofja Gülbadamova, schon mehrfach erfolgreich in Kiel aufgetreten, spielte dies Debütwerk und die Klaviersonate op.7 aber auch wirklich fesselnd: Fabelhaftes Gespür für Klang- und Harmoniefarben, geradezu psychologisierende Aufladung des Details und ein Denken in großen Zusammenhängen verbanden sich zu einer souveränen Leistung.“

Dr. Michael Struck, Kieler Nachrichten, 23.Juni 2007


Pianistische Spurenelemente


„… Ebenso sehr überzeugt die <...> Pianistin bei drei musikalischen Schwergewichts-Meistern: Mendelssohns Variations sérieuses formt sie feinfühlig, zielbewusst, technisch fulminant. Gebannt folgt man den intro- und extrovertierten Variationscharakteren, den pianistischen Beleuchtungswechseln. Auf gleichem Niveau erklingt Chopins b-moll-Scherzo. Das „können“ viele Nachwuchspianist(inn)en brillant, manchmal fast brutal virtuos und dramatisch. Nur selten aber hört man es so lebendig, mit so überzeugenden Zwischentönen wie bei dieser Künstlerin.“

Dr. Michael Struck, Kieler Nachrichten, 25.November 2005


Klavierabend von hoher Dramatik


„…Gülbadamova deutete die diffizile Tiefe von Prokofjevs [5.Sonate] <...> sensibel aus, machte aus dem Andantino des zweiten Satzes einen pikanten und raffinierten Leckerbissen und gestaltete das abschließende „Un poco allegretto“ versonnen, bewegt, gewaltig und komplex mit angemessener Rasanz. Dass eine weitere Steigerung möglich wäre, konnte kaum erhofft werden. Doch die Künstlerin trat <...> mit Franz Schuberts gut halbstündiger Sonate a-moll D 845 den
Gegenbeweis an. Sanft beginnend, zierliche Figuren zeichnend und das aufschäumende Temperament unter Kontrolle haltend, gelang ihr der Wechsel zwischen leiser Schwermut, tiefer Melancholie und tänzerischen Momenten. Der heitere zweite Satz klang nach geselligen Sommerabenden. Atemberaubende Fingerspiele von federleichter Virtuosität wurden zart, aber energisch tief ausgelotet, nochmals gesteigert von der innerlichen und sehr gefühlvollen Interpretation der beiden letzten Sätze, die dem durchweg spannenden Programm dieses Abends die Krone aufsetzten. Zue Entspannung diente da die seelenvolle, ruhige Zugabe von Brahms’ Intermezzo op.117 Nr.1, ein besinnliches Spätwerk und meisterliche Miniatur – meisterhaft gespielt. Da hätte man eine Nadel fallen hören können.“

Remscheider Generalanzeiger, 18.Januar 2003


Von innerer Erregung erfüllter Gesang


„…[der Funke] sprang spontan über, als Sofja Gülbadamova die große Sonate Nr.3 h-moll op.58 vortrug: Die junge Pianistin gewährte einen tiefen Einblick in die Klangwelt Chopins. Aus kraftvollem Schwung formte sie den thematischen Einstieg, dem sie weiche, poetisch singende Melodien folgen ließ; zurückhaltend und drängend zugleich malte sie feinste dynamische Übergänge. Brillant und leicht spielte sie die perlenden Läufe im Einleitungsteil des Scherzo, setzte klangvoll schwere Akkorde im Mittelteil dagegen; ausdrucksvoll formte sie die Unisono-Einleitung im Largo, und gleichsam von dem pendelnden Schwung der Melodie eingefangen, entstand ein von innerer Erregung erfüllter Gesang. Leicht und federnd forderte Sofja Gülbadamova im letzten Satz zum schwungvollen Tanz auf, band die Zuhörer durch die akkordbetonte Melodie, die immer wieder mit pointiert wirbelnden Tonkaskaden geschmückt war, in die eigene spürbare Begeisterung für Chopins Musik ein.“

Angelika Kannenberg, Braunschweiger Zeitung, 18.Mai 1999


Klavierakkorde, hingeduftet


„…schon die ersten Klavierakkorde der Violinsonate von Franck, sanft von Sofja Gülbadamova hingeduftet, versprachen Außergewöhnliches. Der Geiger Denis Goldfeld und seine Klavierpartnerin ließen eine Interpretation entstehen, die vom fabelhaften Zusammenspiel und schier makelloser Intonation lebte, die vor allem aber durch die Beherrschung der instrumentalen Farben und der Gefühlsskala von kraftvoll bis zärtlich überzeugte.“

Helmut Fackler, Saarbrücker Zeitung, 30.April /1.Mai 2001


Klassik-Marathon mit …


… Nachwuchsmusikern im Rheingau „…Im Klaviertrio Nr.2 C-Dur op.87 von Johannes Brahms stellte sich die <...> Pianistin <...> als umsichtige Kammermusikpartnerin vor. In bester Abstimmung mit dem klangmächtigen Streicherton des Violinisten Jermolaj Albiker und des Cellisten Claudius Popp resultierte eine sehr reife Interpretation.“

Guido Holze, Frankfurter Allgemeine Rhein-Main-Zeitung, 8.August 2003